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Girokonto: Das richtige Konto auswählen
von admin | 13. August 2010
Sie wollen nicht Ihren ganzen Monatsverdienst ausgeben, sondern einen Teil davon möglichst gewinnbringend anlegen? Wichtig ist Ihnen ein problemloser Zugriff auf Ihr Geld, und das von der erste Minute an? Dann empfiehlt sich ein Girokonto, bei dem Ihr Geld problemlos geparkt werden kann und Sie ohne Umstände laufend Geld abheben können, und nicht irgendwann von einem Kredit abhängig zusein.

Das Angebot der Girokonten ist groß und manchmal verwirrend: Worauf muss ich achten, wenn ich ein Konto eröffne? Welche Kreditbank nehme ich? Welche Gebühren sind ausschlaggebend, welche nebensächlich? Und bei welcher Variante verdient nur die Bank und ich nicht? Gibt es Kredit für Arbeitslose?
Wir helfen Ihnen: Weiter unten finden Sie einige Punkte, die sie bei der Wahl eines Girokontos beachten sollen, um am Ende noch mehr Freude an Ihrem Erspartem zu haben.
Wenn Sie der Meinung sind, bei Ihrem jetzigen Girokonto sieht es summa summarum schlecht für Sie aus, dann wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter. Der kleine Aufwand zahlt sich im Vergleich zu den Ersparnissen der günstigeren Variante allemal aus. So gehen Sie vor:
1.Vergleichen Sie Alternativen, wählen Sie ein Girokonto Ihrer Wahl und eröffnen Sie es. In den meisten Fällen müssen Sie dafür ein Formular ausfüllen, das online bereitsteht. Dann gehen Sie damit zu einem Postamt, weisen sich aus und warten auf die Zusendung der Daten und die Freischaltung. Fertig. Wichtig: Das alte Konto noch nicht gleich kündigen!
2.Überweisen Sie einen Deckungsbetrag auf das neue Konto. Die Höhe des Betrages ist von Ihren regelmäßigen Ausgaben abhängig.
3.Geben Sie die neuen Kontodaten den zuständigen Ansprechpartnern Ihrer regelmäßigen monatlichen Zahlungen bekannt.
4.Nach etwa drei Monaten kündigen Sie das alte Girokonto je nach Bank per Brief, Fax oder E-Mail. Durch diese Wartephase können Sie sicher sein, dass Sie keine Zahlungen oder Lastschriften vergessen haben, auch nicht solche, die vierteljährig fällig sind.
PS: Kleiner Tipp am Rande mit einem Mini-BHKW (Mini-Blockheizkraftwerk) kann man heutzutage auch noch eine menge Euros nebenbei sparen…
Bei der Auswahl des neuen Kontos prüfen Sie vor allem folgende Daten:
1.Ist die Kontoführung gebührenfrei, wie beispielsweise bei der DKB- Deutsche Kreditbank? Wenn ja, unter welchen Bedingungen: Gilt die Gebührenbefreiung nur für eine bestimmte Zeit? Die Konkurrenz unter den Kontoanbietern macht es möglich, dass viele von ihnen das Girokonto kostenfrei anbieten, und das ganz ohne Hacken.
2.Bietet die Bank ein Startguthaben an? Die „commdirect bank“ zum Beispiel lockt mit 50 Euro. Bei unserer Probe aufs Exempel wurde der Antrag jedoch ohne aussagekräftige Begründung abgelehnt. Ein Versuch ist es aber dennoch wert, vielleicht haben Sie mehr Erfolg. Bei der ING DiBa gibt es auch einen 50 Euro Wechselbonus, jedoch mit der Bedingung einer Mindesteinlage.
3.Wird generell eine monatliche Mindesteinlage gefordert?
4.Wie komme ich zu meinem Geld, wo kann ich kostenfrei abheben und wann muss ich dafür Gebühren zahlen? Werden für die EC Maestro Karte oder Kreditkarten Anschaffungskosten oder Jahresgebühren berappt? Ist meine Karte nur bei den Automaten einer einzigen Bank oder einer Bankkette gültig? Kann ich damit auch im Ausland abheben und wenn ja, unter welchen Bedingungen? MasterCard oder VISA sind die gängigsten Kreditkarten, die Akzeptanz und Bedingungen unterscheiden sich nicht gravierend voneinander.
5. Für alle, die Finanzielles gern von zu Hause aus erledigen: Ist Onlinebanking uneingeschränkt möglich? Falls Sie aber auf Persönlichkeit wert legen: Kann ich mich auch an eine Filiale in meiner Nähe wenden? Ist das Institut verlässlich erreichbar, auch per Telefon?
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