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Spare durch die richtige Auswahl Deines Sportes!

von admin | 5. Dezember 2011

Immer wieder hören wir, wir sollen Sport machen, jeden Tag ein wenig Sport und unser Wohlbefinden wird gesteigert, wir leben länger, fühlen uns gesünder und sind es auch tatsächlich und die Lebenserwartung wird gesteigert. Aber nicht nur unsere Physis soll profitieren, sondern auch unsere Psyche wird durch regelmäßigen Sport „gesünder“, stärker und gefestigter.

Foto: Jorbasa

So weit die Theorie! Für viele Menschen sieht die Praxis aber anders aus. Kaum haben wir die Jahresmitgliedschaft im Fitness-Studio abgeschlossen, kaum haben wir uns neue teure Sportklamotten gekauft, kaum haben wir ein paar Wochen trainiert, da bezwingt uns unser innerer Schweinehund und die Besuche im Sportstudio werden immer seltener bis sie dann eventuell ganz versiegen. Nicht nur der Körper stöhnt unter diesem Entzug, sondern auch das Bankkonto, denn ein Jahresbeitrag eines Fitness-Studios geht schnell in die hunderte von Euro, die so sinnlos verpulvert wurden.

Aber: Die Anatomie des Menschen schreit förmlich nach Sport!

Unser Körper ist dafür gemacht, Belastungen auszuhalten, wie Feldarbeit, Jagd oder Kampf. Da es diese Betätigungen in unserer modernen Gesellschaft so selten gibt, haben wir Menschen den Sport erfunden, um unserem Körper die benötigte Bewegung zu verschaffen. Der Knochenaufbau des Menschen zeigt deutlich, dass wir geboren sind für Bewegung.

Damit also die Ersatzhandlung Sport nicht nur für Körper und Geist belebend, sondern auch für das Portemonnaie und die Nerven nicht zum Fiasko wird, ist genauere Planung nötig. So sollte man sich fragen, was für ein Typ Mensch man eigentlich ist.

Ist man am Liebsten gesellig und in der Gruppe unterwegs, mag man sicher einen Mannschaftsport wählen. Hier kann man zusammen mit anderen Menschen etwas erleben, gemeinsame Erfolge feiern oder Niederlagen verarbeiten. Je nach Ehrgeiz kann man just-for-fun etwas spielen oder seine Fähigkeiten in Meisterschaftsspielen erproben.

Wer gerne allein ist, wer gut mit sich auskommt und eine gewisse buddhistische Grundhaltung an den Tag legt, der ist beim Jogging natürlich gut aufgehoben, auch wird er gerne in einem Fitness-Studio alleine mit sich und den Gewichten und den Maschinen arbeiten.

Aber auch das Temperament des Sports ist entscheidend für den Trainingserfolg!

Wer aufgestaute Aggressionen abbauen möchte, wer es braucht, richtig aus sich heraus zu gehen, für den ist vielleicht individuelles Box- oder Kampftraining das Richtige. Wer seine innere Balance sucht, sich entspannen möchte, der tendiert wohl eher zu Yoga oder auch zum Schwimmen.

Um langfristig Erfolg zu haben, ist also eine gewisse Selbstüberprüfung und Selbsteinschätzung nötig, nur so lässt sich richtig trainieren!

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